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Von Arbeitslosigkeit…über unternehmerische Idee…zum Business


Berufstätig zu sein…im Kollektivbewusstsein der meisten Leute das heißt: einen Arbeitsvertrag mit dem Arbeitgeber auf bestimmte oder unbestimmte Zeit zu schließen, unabhängig davon, ob es um einen Arbeitgeber im Privat- oder Staatssektor geht (obwohl es scheint, dass die Mehrheit noch immer den Staatssektor bevorzugt, da sie der Meinung sind, dass auf diese Weise ihre materielle Sicherheit besser versichert ist).


Außer schon genannten Beschäftigungsmöglichkeiten, es gibt noch eine, und das ist – EIN UNTERNEHMER ZU WERDEN.


Ein Unternehmer zu werden ist eigentlich nichts anderes als sich selbst eine Arbeitsstelle erschaffen, nach Wünschen, Fähigkeiten und persönlichen Aspirationen.
Wie?
Alles fängt von einer UNTERNEHMERISCHEN IDEE an, die weder einen unerreichbaren Plan darstellen muss, noch aufwendige materielle Investitionen, noch beneidenswürdige Fertigkeiten im Management erfordern. Das kann ein durchdachtes Angebot von etwas sein (von einem einfachen Produkt oder einer Leistung), die mit Investierung bescheidener Ressourcen, aber durch eine wohlbedachte und tiefgreifende Vorbereitung realisiert sein kann. Apropos, wir sind oft Zeugen von Verfall großer Projekte, in die kräftige finanzielle Mittel investiert waren. Auf der anderen Seite, neben gestolperte Goliaths, gründen die kleinen Davids ihre Unternehmen aus dem Nichts mit hartnäckiger und duldsamer Arbeit, und durch Entwurf und Anbau ihrer initialen Idee vollführen sie respektable Ergebnisse.

Wir sind uns bewusst, dass ein Vorurteil im Kollektivbewusstsein in dieser Region dominiert, dass von ehrbarer Arbeit niemand reich geworden ist, aber in unserer Umschau werden wir  uns auf ausschließlich ˝wahre Werte˝ konzentrieren und die Methode beschreiben, wie eine unternehmerische Idee zu entwickeln und was man alles durchdenken muss, bevor man diese Idee aktiviert und realisiert.

Es gibt drei Schritte, die für eine erfolgreiche Ausführung der unternehmerischen Idee notwendig sind;
1) Abschätzung eigener Fähigkeiten
2) Definition der unternehmerischen Idee
3) Ausarbeitung des Realisierungsplans (Business Plans)

Eigene Fähigkeiten abschätzen bedeutet, dass wir definieren müssen, ob wir notwendige Prädispositionen haben, sowohl persönliche wie auch profesionelle, um das vorgestellte Projekt erfolgreich einzuleiten und beizubehalten. Wir müssen uns auch bewusst sein, dass trotz Enthusiasmus am Anfang, auf dem Weg der Realisierung des Projekts erwarten uns unvermeindlich Schwierigkeiten, Risikos, wie auch verschiedene mögliche unannehmliche Überraschungen, die wir am Anfang überhaupt nicht voraussehen konnten. Aber auch – riesige Zufriedenheit.
Die Merkmale eines erfolgreichen Unternehmers sind: Motivation, Vertrauen in eigene Fähigkeiten, Optimismus, Möglichkeit des positiven Denkens, emotionale Stabilität und Gleichmaß, Organisationsfähigkeiten, Planungsfähigkeit, Flexibilität in Entscheidungsfindung, Fähigkeit, gute zwischenmenschliche Beziehungen aufzubauen, Kommunikationsfähigkeiten. Außerdem, wir sollten beruflich qualifiziert sein und kompetent, um vorgestellte Geschäftstätigkeit zu betreiben.

Die unternehmerische Idee zu definieren bedeutet zu fokussieren und ihre Einzelteile detailliert zu analysieren, mit dem Zweck, ihre Durchführbarkeit zu testen. Welchen Produkt/welche Leistung möchten wir anbieten? Wem möchten wir sie anbieten (wer sind die potenziellen Benutzer)? Was neues, innovatives, interessantes bietet dieser Produkt/diese Leistung an, dass sie die Konkurrenz aushalten kann und auf dem Markt bestehen kann? Welche Ressourcen (menschliche, finanzielle, Ausstattung) sind notwending, dieses Projekt zu realisieren? Wer sind unsere Konkurrenten und welche sind ihre Charakteristiken? Welche Gefahren könnten einen ungestörten Verlauf unserer unternehmerischen Idee bedrohen?...
Das sind nur einige Fragen, deren Antworte man sehr gut und aufmerksam durchanalysieren muss. Das Resultat einer solchen Analyse muss eine klare Vorstellung davon sein, was wir eigentlich zu machen planen, und sie muss so detailliert wie möglich sein. Also, wir werden die Sachen nicht dem Zufall überlassen und die Probleme ˝lösen wie sie kommen˝, sondern wir versuchen, eine maximale Anzahl der Variablen vorauszusehen, die unser Projekt hindern könnten. In diesem Sinne, es ist gut und nützlich mit jemandem zu reden, der diesen Stoff schon kennt und jemand, dem wir vertrauen. Es ist auch erwünscht, dass diese Person unseren Enthusiasmus nicht teilt, weil wir mit Hilfe dieser Person in der Lage sind, die oben genannten Fakten objektiver zu sehen. Aber, das alles soll uns nicht entmutigen, sondern ein Stimulus sein, auf dem Markt zuverlässiger aufzutreten.

Realisierungsplan der unternehmerischen Idee (des Business Plans) kommt an die Reihe erst nachdem wir mit ziemlicher Sicherheit festgestellt haben, dass unsere Idee auf realen Vermutungen basiert ist, d.h. wenn wir überzeugt sind, dass es vor uns keine unüberbrückbaren Hindernisse gibt.
Dann gehen wir mit konkreterer Aufstellung des Business Plans, im Sinne: was möchten wir erreichen (was ist das Ziel – Einkommen) und welche Ressourcen sind dafür notwendig (Aufwände)? Dabei analysieren wir den Markt (Besorgung und Vekauf), wir analysieren die notwendigen Finanzierungsquellen, wir testen die Wirtschaftsauswirkungen des festgestellten Business Plans, d.h. wir versuchen die Antwort auf folgende Frage bekommen: lohnt es uns, die Zeit, die Kenntnisse und das Geld in die vorgestellte Idee zu investieren und wieviel Zeit ist notwendig, dass sie uns mit ökonomischem Gewinn erwidert – in der Form des realisierten Profits?
Dabei ist wichtig nicht zu vergessen, dass nichts einfach ist und nichts geschieht über Nacht. Wir werden, wie ein kleiner Trost, eine arabische Weisheit zitieren: ˝Alle Dinge sind schwierig, bis sie einfach werden.˝

Nach Ende der oben genannten Analysen und Vorbereitungen, es gibt drei mögliche Epiloge:
1) Verschiebung der Realisierung der unternehmerischen Idee für irgendwann in der Zukunft,
2) Bei der vorgestellten unternehmerischen Idee bleiben, aber mit Änderung mancher kritischen Parameter (so dass potenzielle Risikos reduziert werden), um nachträgliche Schwierigkeiten im Geschäftsführung zu vermeiden
3) Definitiver Absprung von der unternehmerischen Idee und vom Projekt.

Unser Ratschlag für das Ende ist: seien Sie hartnäckig und glauben Sie sich, weil, wie ein afrikanisches Sprichwort sagt: ˝Wenn du ein Ziel hast, wirst du auch den Weg zu ihm finden.˝
 

Angezeigt am 30.10.2010


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